POTEMA® MATRATZENREINIGUNG
Polstermöbel - Teppiche - Matratzen
Hans-Jürgen Lacwik
Die Matratze ist wahrscheinlich der schmutzigste Platz in unserem Haushalt, weil Matratzen
nicht waschbar sind. Bettwäsche, Gardinen, Teppichböden werden gereinigt nur die Matratzen
wurde bisher vernachlässigt.
Diese ist jedoch der beste Ort für die Entwicklung und Vermehrung der Hausstaubmilbe.
Der Mensch verliert pro Tag etwa 1,5 g Hautschuppen durch natürlichen Schwitzen bis zu 1,5 Liter
Schweiß und das bei einer Temperatur im Bett zwischen 20-28°C.
Ein idealer Platz für Milben, Schimmel, Pilze, Sporen, Vieren, Mikroorganismen, da fühlt sich die
Haustaubmilbe wohl. Nahrung, Wärme und Feuchtigkeit alles wird geliefert.
Bis zu 1,5 Millionen für das menschliche Auge nicht sichtbare Tiere können so eine Matratze bevölkern.
Jede einzelne Milbe scheidet innerhalb eines Lebenszyklus etwa das 200-fache des Körpergewichtes an Kot aus.
Diese Ausscheidung beinhaltet Guanin, welches lebenslange Allergien auslösen kann. Symptome dafür
sind Juckreiz, Hautausschläge, verstopfte Nasen, Augenrötungen, extreme Atemnot und Asthma-Anfälle.
Das UVC-Licht tötet weitgehend Vieren und Bakterien ab.
Kleinstlebewesen wie Viren, Bakterien und Pilze entziehen sich oft
allein durch Ihre Größe unserem menschlichen Blickfeld.
Einige dieser Kleinstorganismen sind mehrere Millionen Jahre alt und
wissen seither bestens zu überleben. Ihre Überlebensstrategie liegt in
ihrer großen und schnellen genetischen Anpassungsfähigkeit, sich so zu
verändern und auszutauschen, dass sie sich immer optimal in ihre
Lebensumgebung einfügen. Hierzu nutzen Mikroorganismen ganz spezielle
Taktiken. Um sich ihr eigenes Überleben zu sichern bedienen sie sich
auch anderer Lebensformen wie z.B. Mensch und Tier.
Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurden einzelne krankheitsauslösende
Erreger von Robert Koch entdeckt. Seither werden von Forschern auf der
ganzen Welt Jahr für Jahr weitere neue, bisher unbekannte
Mikroorganismen gefunden.
Max von Pettenkofer erforschte als erster den Zusammenhang von
örtlichen hygienischen Verhältnissen und der Übertragung von Erregern
und gründete bereits 1872 in München das erste Hygiene-Institut. Dies
war der Grundstein für Erkenntnisse, die heute aktueller den je sind.
Die Schnelligkeit der heutigen Zeit mit ihren weltumspannenden Verkehrsmitteln begünstigt die
Ausbreitung von Mikroorganismen auf dem gesamten Globus.
Besonders auf Reisen ist Vorsicht geboten, denn durch Strapazen, Klimaveränderung und auch
veränderte Essgewohnheiten kann unter Umständen unser Immunsystem geschwächt werden.
„Hausstaubmilbenallergie erfolgreich behandeln“ von Fachbuchautor Schicke Harald
Der umfassende Ratgeber für Patienten und Behandler, ISBN 3-89240-119-5, 4. Auflage Februar 2003
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